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    Bjørn DJ-Team legt auf!

    Bjørn DJ-Team legt auf!

    Wenn in Graz eine Party steigt, sind sie nicht weit: Das Duo von Bjørn DJ-Team mischt die Partyszene in Graz auf. Was hören die DJs privat? Wo steigen die besten Parties in Graz? Und warum eigentlich Graz?

    Das Label besteht seit 2010 und feiert somit bald sein ein jähriges Bestehen. Grund genug,  uns mit dem DJ Duo Markus Bjørn Himberger aka DJ MAXWELL und Andreas Bjørn Proksch alias DJ S!N - über das Bjørn DJ-Team, Musik, Parties in Graz und Leben in Graz zu unterhalten.

    Bjørn DJ - Team mit Electro Ferrismygraz: Welche Einflüsse beschreiben das Bjørn DJ - Team und die Musik des  Bjørn DJ - Team?
    Bjørn DJ - Team/Markus: Die Idee hinter dem Konzept „Bjørn“ ist total einfach. Wir suchen die Musik aus, und Ihr tanzt nach unserer Pfeife. So wie sich das jeder mal im Traum vorstellt. Wir tun es halt auch in der Realität.
    Das macht meistens Spass, aber manchmal ist es auch einfach nur geil.
    Wie unser nordischer Name aber schon vermuten lässt, haben wir schwedisches Blut in unseren Adern und dadurch, ganz nach der Tradition, den Hang zum Seemannsgarn.


     

     

     

    mygraz: Was sind Eure Lieblings Songs und warum mögt Ihr diese besonders gerne?
    Bjørn DJ - Team/Markus: Für uns sind drei Faktoren bei einem Song essenziell.
    1. Er muss grooven,
    2. Der Funk darf nicht fehlen,
    3. je mehr Sex, desto besser.
    Was nicht heißen soll, dass schlüpfrige Wörter oder Phrasen vorhanden sein müssen.

    In diesem Sinne. Hier Unsere aktuellen Top 6!
    Afrojack – Replica
    Feadz feat. Boys Noize – The Ultimate
    Wolfgang Gartner - Illmerica
    Boys Noize – Yeah!
    Tube & Berger – Free Tribe
    Mark Knight & Wolfgang Gartner – Conscido


    mygraz: Welche Musik hört Ihr selbst gerne?
    Bjørn DJ - Team/Markus: Ich hab ein Faible für schwedische Polka. Der Andi tendiert eher zur etwas schnelleren, dänischen Version.


    Bjørn DJ - Team in Aktionmygraz: Wo steigen die besten Parties in Graz?
    Bjørn DJ - Team/Markus: Mit uns gibt’s nicht immer die besten Parties, dafür mit Sicherheit die lautesten. Tinnitus inklusive.

     

     



    mygraz: Was wird für Euch der Sommerhit des Jahres 2011?
    Bjørn DJ - Team/Markus: Unsere fulminante Cover-Version von „The Winner takes it All“ der einen schwedischen Band, mit der wir aber sonst nicht viel am Hut haben. Der eine Typ hat zwar den selben Namen. Das ist aber reiner Zufall. Ehrlich.



    mygraz: Ist das Ziel von Bjørn DJ - Team auch selber einmal ein Album zu schaffen?
    Bjørn DJ - Team/Markus: Ja klar. Das erste Album wird dann gleich ein „best of“. Bis dahin müsst Ihr mit der hoffentlich bald erscheinenden E.P. vorliebnehmen.

     



    mygraz: Warum Graz?
    Bjørn DJ - Team/Markus: „Never change a winning City“. Wir sind beide hier geboren und aufgewachsen.
    Wir verlassen zwar gerne die Stadt, kommen aber um so lieber wieder Heim.
    Ich z.B. dufte schon in Wien und Italien residieren, aber das Versiegen der Kernölquelle zwang mich immer wieder zur Rückkehr.

     



    mygraz: Was ist das beste an Graz?
    Bjørn DJ - Team/Markus: Größer als Klagenfurt. Kleiner als Wien. Und der Frühling/Sommer/Herbst.



    mygraz: Markus, welcher Ort ist besonders „Dein Graz“?  (wo fühlst Du Dich  besonders wohl, wo bist Du gerne in Graz?) Bei welchen Orten würdest  Du sagen dass ist „mein Graz“?
    Bjørn DJ - Team/Markus: Meinen täglichen Spaziergang vom Freiheitsplatz ins Kaffeehaus am Grieskai will ich nicht mehr missen wollen.



    mygraz: Wo legt Ihr im Frühjahr auf?
    Bjørn DJ - Team/Markus:Also der nächste Auftritt am 5.2. ist zugleich unsere „Einjahresfeier“. Da veranstalten wir ein Remmi!Demmi!-Spezial und lassen hierfür die PRASSELBANDE  aus Wien einfliegen.
    Am 17.3. folgt der „STROM CLUB“ mit EROL ALKAN und ETEPETETE und am 2.4. ein ROSY mit dem Bjørn DJ – Team als Headliner. Dazwischen werden wir unser Studio aufmischen.

     


     

     

    Das Bjørn DJ – Team gibt es seit 2010 und umfasst
    Markus Bjørn Himberger aka DJ MAXWELL und Andreas Bjørn Proksch alias DJ S!N
    www.bjoernmusic.com

     

     


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    Joanneum Racing: jr11!

    Joanneum Racing: jr11!

    Über das Bauen eines Rennwagens. Dem Rollout des neuen Boliden jr11. Die Formula Student. Technik. Und vor allem die Leistung hinter dem Bau eines derartigen Boliden.

    Vor dem Start der Formula Student Rennserie haben wir mit dem technischen Leiter Arnold Metnitzer über das Joanneum Racing Team gesprochen.

    joanneum racing graz- ein starkes Team

    mygraz: Das FH-Joanneum Racing Team gibt es nun schon seit 2003. Jährlich wird von einem wechselnden Team aus motivierten Studierenden ein neuer "jr"-Rennwagen konstruiert und gebaut. Das große Ziel ist jedes Jahr die Teilnahme am internationalen Konstruktionswettbewerb "Formula Student". Aus der technischen und der Design-Sicht betrachtet - wie haben sich die Rennwagen des joanneum racing graz - Teams in den wenigen Jahren seit 2003 verändert?
    joanneum racing graz/Arnold Metnitzer:
    Unsere Rennwagen haben sich im Laufe der Zeit sehr stark verändert. Der erste Rennwagen war noch allradgetrieben und in Form einer Aluminium-Wabenstruktur aufgebaut, es war in dieser Rennserie ein richtiger Exot. Unser Team ist bekannt für die Innovation die wir betreiben, daher haben sich auch die Fahrzeuge sehr schnell entwickelt. Nach den Anfängen mit Wabenstrukturen und Stahlrohrrahmen ist der jr11-Boldide nun schon der dritte, der in Form einer Kohlefaser-Monocoque-Bauweise aufgebaut ist, eine sehr moderne und gewichtsparende Lösung, die auch in Formel 1-Boliden eingesetzt wird. Die Motoren, die von uns selbst abgestimmt und getuned werden, sind ebenfalls einzigartig in der Serie. Seit jeher fahren wir mit aufgeladenen Einzylinder-Motoren. 2011 das zweite Mal mit Turbo-Aufladung, wir sind eines der wirklich sehr wenigen Teams die diese Technologie überhaupt zum Laufen gebracht und erfolgreich im Renneinsatz gehabt haben. Vom Design her muss man sagen, dass unsere Industrial Designer in diesem Bereich von Jahr zu Jahr immer wieder tolle Arbeit leisten. Die Autos sind nicht nur schnell, sie sehen auch sehr gut aus. Die Formgebung und Designsprache ist letztendlich doch sehr wichtig, weil sie Emotionen bei den Menschen weckt.



    mygraz: Was wird das besondere am neuen jr11 Rennwagen werden?
    joanneum racing graz/Arnold Metnitzer: Wir haben dieses Jahr einen wirklich guten Mix aus bewährten Lösungen und attraktiven Innovationen geschafft. Der jr11 wird also gesamtheitlich eine überzeugende Leistung bieten. Wir sind zuversichtlich und schon gespannt auf die ersten Testfahrten.

     



    mygraz: Euer Team besteht nicht nur aus Fahrzeugtechnikern, sondern auch aus Begeisterten der Studiengänge "Elektronik & Technologiemanagement", "Journalismus & Public Relations", "Industrial Design",  "Informationsdesign", "Produktionstechnik & Organisation" und "Physiotherapie".
    Wie läuft eine derartige interdisziplinäre Zusammenarbeit ab?
    joanneum racing graz/Arnold Metnitzer: Ja, das sind alles Studiengänge mit denen wir zusammenarbeiten. Wir sind sehr stolz und dankbar so viele Kollegen und Teammitglieder zu haben, die uns hilfreich zur Seite stehen. Die Herausforderung bei einer solchen Zusammenarbeit ist vor allem eine gute Kommunikation und die Vermittlung eines gesunden team spirits. Wir haben für jeden "Partner-Studiengang" eigene Ansprechpartner und daher funktioniert das System recht gut.

     

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    Hartwig Brandl über Feinstaub.st, Feinstaub in Graz, WLAN Graz, Open Data und Graz

    Detailansicht der Feinstaub.st Webseite

    Hartwig Brandl hat mit Johannes Priebsch die Webseite Feinstaub.st erstellt. Diese befasst sich mit dem Thema Feinstaub in Graz, indem öffentliche Messwertdaten die Feinstaubproblematik visualisiert aufzeigen. Wir haben mit ihm gesprochen...

    mygraz: Hartwig, Du hast mit Johannes Priebsch die Seite Feinstaub.st geschaffen, die über Feinstaub in Graz informiert - glaubst Du, dass in Graz zur Behebung des starken Feinstaubaufkommens genug gemacht wird?
    Hartwig Brandl: Nein. Ein kurzes Beispiel: Nach nur 20 Tagen waren 2011 bereits mehr als die Hälfte der pro Jahr zulässigen Grenzwertüberschreitungen verbraucht.
    Die Politik profitiert davon, dass noch zu wenige Grazerinnen und Grazer sich über das wahre Ausmaß der Belastung im Klaren sind. Ansonsten wäre der Druck auf die Politik, endlich wirklich intensive und wirkungsvolle Anstrengungen zu unternehmen, um der Feinstaubproblematik Herr zu werden, wesentlich größer.


    Hartwig Brandlmygraz: Feinstaub.st ist ein Open Data Projekt -  was ist aus Deiner Sicht das Spannendste an Open Data?
    Hartwig Brandl: Regierungen sind sehr gut darin, Daten zu sammeln und zu katalogisieren. Durch das zur Verfügung stellen von - nicht personenbezogenen - Daten können Regierungen jedoch das große Potenzial von Kreativen aus der Privatwirtschaft anzapfen.
    Dadurch entsteht eine Vielzahl von Visualisierungen und Anwendungen die einen sehr großen volkswirtschaftlichen Mehrwert schafft, der ohne offene Daten nicht möglich wäre.

     


     

    mygraz: Welche Open Data Projekte würdest Du sonst noch gerne erstellen?
    Hartwig Brandl: Das Angebot an Open Data in Österreich ist leider noch sehr gering. Sehr spannend wären Informationen zu demographischen Daten, Standorten von städtischen Einrichtungen wie zum Beispiel Kindergärten, Schulen, Parks oder Müllinseln, Standorten von privaten Einrichtungen wie Pflegeheimen oder Lokalen, Daten von öffentlichen Verkehrsmitteln und natürlich Daten über das politische Geschehen in Gemeinderat und Landtag.
    Das Wichtigste dabei ist jedoch, dass die Daten möglichst zeitnah und nicht in zusammengefasster Form maschinenlesbar vorliegen.
    Man könnte damit zum Beispiel eine Webseite entwickeln die zu einer gegebenen Adresse zeigt, ob das Umfeld der eigenen Lebenssituation entspricht. Sprich z.B. wo in Graz fühle ich mich als Jungfamilie wohl, wo als Student, wo als Senior?
    Oder eine Applikation für Smartphones, die einem anzeigt, wann man losgehen muss, damit man die nächste Straßenbahn in die Arbeit noch erwischt.


    mygraz: WLAN Graz.at als Projekt von Dir befasst sich mit den frei zugänglichen WLAN Spots in Graz. Wie findest Du die WLAN Dichte in Graz?
    Hartwig Brandl: Immer mehr Grazerinnen und Grazer wollen nicht nur Zeitungen und Zeitschriften in einem Café vorfinden, sondern genauso WLAN. Man merkt an der Entwicklung in den letzten Jahren, dass die Cafés dem auch Rechnung tragen.
    Persönlich finde ich, dass die WLAN Dichte in Graz in manchen Gebiete schon sehr gut ist (z.B. rund um die Universität oder in der Innenstadt) in anderen Bezirken gibt es jedoch noch fast keine frei zugänglichen Hotspots. Hier hoffe ich, dass sich in den nächsten Jahren noch viel tun wird.


    mygraz: Auf Deiner Seite http://hartwigbrandl.com/ steht, dass Du gerne "The Economist" in Graz hättest, warum diese Wochenzeitschrift?
    Hartwig Brandl: Im Mai 2010 gab es in Graz tatsächlich kein Café, welches The Economist führte. The Economist ist eine der führenden Wochenzeitungen für Volkswirtschaftsinteressierte. Ich lese die Zeitung gerne, weil sie einen guten Blick auf das Geschehen in der Welt ermöglicht und einem dabei hilft, über den Tellerrand zu blicken.
    Nachdem sich schon nach kurzer Zeit zahlreiche Gleichgesinnte der extra dafür gegründeten Facebook-Gruppe angeschlossen hatten, erklärte sich bereits ein Monat später ein Lokal, Skurril 22 in der Heinrichstraße, bereit, die Wochenzeitschrift zu abonnieren. Nur unweit der Universität gelegen trifft man seither nicht nur mich beim Lesen des Economist dort an.


    mygraz: Welche Magazine würdest Du in Grazer Cafés sonst noch gerne lesen?
    Hartwig Brandl: Eigentlich jedes, das Graz internationaler macht.


    mygraz: Was ist das beste an Graz?
    Hartwig Brandl: Graz ist nicht zu groß aber nicht zu klein. Wir sind südlich aber auch nördlich geprägt. Graz ist gemütlich aber auch ein produktiver Ort. Kein Ort der Welt, den ich bisher kennengelernt habe, ist für mich ein besserer Mittelweg zwischen den Extremen, die mir gefallen.


    mygraz: Welcher Ort ist besonders „Dein Graz“?  Wo fühlst Du Dich besonders wohl, wo bist Du gerne in Graz? Bei welchen Orten würdest Du sagen: "Das ist mein Graz!"?
    Hartwig Brandl: Ich genieße Orte, an denen man Graz auf sich wirken lassen kann. Egal ob im Augarten, der Murpromenade, im neuen Café am Dach von Kastner & Öhler oder im Cafe Rosenhain.


    Zur Person:
    Hartwig Brandl befasst sich als Softwareentwickler mit Themen wie Web 2.0, Politik, "mein Umfeld verbessern" und Open Data. Hartwig erstellte bisher Projekte wie Feinstaub.st und WLAN Graz.at.
    Als Trainer arbeitet er mit Schwerpunkt Non-Profit-Organisationen einerseits zu inhaltlichen Themen andererseits im Teambuildingbereich.
    Feinstaub.st
    Feinstaub.st Graz auf Facebook
    Feinstaub.st auf Twitter
    WLAN Graz.at
    hartwigbrandl.com

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    Snowlike: It`s always snowing somewhere!

    Snowlike

    Über Schi. Schnee. Schikauf. Schiproduktion. Schigebiete. Wieder Schnee. Und Graz.

    Snowlike ist ein spannendes Schi Unternehmen aus Graz. Es ist Winter und es schneit zwar nicht gerade in Graz- aber das Motto von Snowlike  ist "It`s always snowing somewhere". Peter Semmler ist der Mann hinter Snowlike und unser Ansprechpartner für Wintersport...

    Snowlikemygraz: Was ist das besondere an den Brands, die Ihr vertreibt?
    Snowlike / Peter: Jede Marke ist für sich besonders. MOMENT SKIS sind vom ersten bis zum letzten Arbeitsschritt von Hand gemacht. SICKSTICKZ sind einfach superstylish und gibts es ausserhalb der USA nur bei Snowlike. OUTDOOR TECHNOLOGY hat einzigartige Produkte. Wie zB. Paperwallets aus recyceltem Papier. Ausserdem sorgen sich alle drei um die Umwelt und setzen sich für den Schutz unseres Planeten ein. Damit es noch länger an gscheiten Powder bei uns gibt:-)



    mygraz: Was sind Deine Lieblings Schigebiete und warum magst Du diese besonders gerne?
    Snowlike / Peter: Ich hab eigentlich kein Lieblingsskigebiet. Ich bin meistens im Salzburger-Land unterwegs und fahr dann dort hin wo es den besten Schnee hat.
    Aber es ist sicher nicht das Skigebiet mit den meisten Pistenkilometern;-)



    Snowlike Schimygraz: Welche Schi fährst Du selber?
    Snowlike / Peter: MOMENTS SKIS natürlich. Ich fahre alle Modelle, ich muss ja schließlich wissen was ich verkaufe. Jeder einzelne Ski hat seine Vorzüge und wer einmal handmade Skis gefahren ist will keine anderen mehr.



    mygraz: Was ist Deiner Meinung bei einem Schikauf zu beachten?
    Snowlike / Peter: Man sollte wissen für was man den Ski wirklich braucht. Es gab in den letzten Jahren viele Neuentwicklungen am Freeskimarkt, und fast alle machen Sinn.
    Ob Tip Rocker, Twin Rocker, oder negative Vorspanung. Auch ein Ski mit reverse Sidecut(die breiteste Stelle des Skis ist unter der Bindung) macht Sinn wenns richtig Schnee hat. Das ist dann mehr Surfen als Skifahren.

     



    mygraz: Ist das Ziel von Snowlike auch selber einmal Schi zu designen bzw. zu produzieren?
    Snowlike / Peter: Nein. Das überlass ich lieber den Jungs von MOMENT.


    mygraz: Warum Graz?

    Snowlike / Peter: Ich bin in Graz geboren und habs bis jetzt nicht geschafft der Stadt den Rücken zu kehren. Ich fühl mich hier sehr wohl, auch wenn das heißt das ich für meine Hobbys am WE schon mal 6 Std im Auto sitze.



    mygraz: Was ist das beste an Graz?
    Snowlike / Peter: ??? Die Grazer und Grazerinen.

    Momentskis Schiproduktion



    mygraz: Welcher Ort ist besonders „Dein Graz“?  Bei welchen Orten würdest Du sagen dass ist „mein Graz“?
    Snowlike / Peter: Mein Graz ist am Rande vom Graz. Am Buchkogel rund ums Gasthaus Orthacker gefällts mir am besten. Da geh ich fast täglich mit meinem Hund laufen und kehr dann noch auf eine Fritattensuppe und ein Schnitzel ein und genieße denn tollen Ausblick auf meine Stadt.

     

     

     

     

     

     


    Peter Semmler betreibt Snowlike. Snowlike setzt auf umweltfreundliche Schi und Outdoorprodukte von Moment Skis, Sickstickz und Outdoor Technology.
    Webseiten:
    www.snowlike.at Snowlike auf Facebook

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    Andreas Weirer von Planrender über Rendering, Architekturwettbewerbe und Graz

    Andreas Weirer/Planrender für Styria´s next Chair Designer: Züco CIS Design Contest mit 3D Effekt

    Andreas Weirer ist einer der besten 3D Zeichner von Graz und erstellt mit seinem Architekturvisualisierungsbüro Planrender Schaubildvisualisierungen basierend auf 3D-Computermodellen (Renderings) für den Architektur und Immobilienbereich.


    Andreas Weirer von Planrendermygraz: Was ist das besondere an Rendering?
    Planrender/Andreas Weirer: Mein Team und ich versuchen mit Hilfe des Computer Bilder zu erzeugen, um dem Endkunden die Visionen unseres Klienten darzustellen. Noch bevor ein Objekt in die Realität umgesetzt wird, kann man, mit Hilfe des perfekten 3D-Modells, Einblicke in den später erlebbaren Raum verständlich übermitteln. Für mich selbst besteht auch der Reiz dem Entwerfenden diverse Optimierungen seiner Vorstellung darzustellen, welche dann großteils auch getätigt werden.
    Gerade jetzt entwickeln wir einen eigenständigen Terminal der mittels Augumented Reality gesteuert wird. Wir werden diesen Terminal für Front Office Bereiche einsetzen.

     


    mygraz: Bei wie vielen Architekturwettbewerben hast Du mittlerweile schon mitgemacht?
    Planrender/Andreas Weirer: So genau kann ich das spontan nicht sagen. Ich nehme an es waren bisher als Professionist ca. 30 -40. Als studentischer Mitarbeiter in österreichischen Architekturbüros waren es ca. ein Dutzend.

     


     

    mygraz: Wenn Du Dir ein Gebäude oder ein Areal in Graz frei aussuchen könntest - welches Gebäude oder Areal würdest Du gerne visualisieren?
    Planrender/Andreas Weirer: Der Reiz lag schon immer an einer Visualisierung von der am Ruckerlberg abfallenden Rudolfstraße (auf höhe Altersheim) in Blickrichtung Herz-Jesu Kirche. Hier gibt es das ganze Jahr über die wunderbarsten Sonnenuntergänge und Licht-Schattenspiele. Im Hintergrund verschwindet diffus das Grazer Umland. Einer der schönsten Plätze der Stadt zum sinnieren.

     


     

     

     

    Visualisierung Planrender

    mygraz: Was war bisher Dein spannendster Grazer Architekturwettbewerb?
    Planrender/Andreas Weirer: Spannend ist wohl falsch gesagt. Ich habe viele Wettbewerbe gemacht, die alle für den Klienten sehr wichtig waren, da diese in all Ihre externen Mitarbeiter hohe Summen an Geld investieren um definitiv siegen zu können. Fordernd waren für mich immer Wettbewerbe, in denen ich meine Impressionen von Architektur und Bildkomposition Ausdruck verleihen konnte. Aber der  für mich eindrucksvollste Wettbewerb, bei dem ich vom ersten Strich bis zur Plakatabgabe der zweiten Runde dabei war, war der Wettbewerb für das neue Bad Eggenberg für GRAZT Architektur. Leider konnten wir diesen damals nicht gewinnen.




    mygraz: Welche Bereiche außer Architektur, Rendering und 3D findest Du sonst noch interessant?
    Planrender/Andreas Weirer: Eigentlich beschäftige ich mich 16/6* [*16h/Tag,  6Tage die Woche] mit der Darstellung von Objekten. Ein weiteres Hobby ist die Analyse von Architekturfotografie in Fachzeitschriften. Ich versuche mich auf den Fotografen einzulassen und die Darstellung in mich aufzunehmen.
    Wenn ich in Bewegung bin konzentriere ich mich auf Lichtbrechungen und reale Schattenspiele, die ich mir wiederum in meinen Darstellungen zu nutzen mache.



    mygraz: Du hast vor Deinem Studium eine HTL für Möbelbau gemacht und warst beim "CIS Züco-Designcontest - Styria's next Chair Designer" unter den besten Designern - wie sieht der Sessel der Zukunft aus?

    Planrender/Andreas Weirer: Wie er aussieht kann ich persönlich nicht beurteilen. Nachdem ich schon in sehr vielen Architekturbüros und Immobilienagenturen vorstellig war, habe ich gesehen, dass sich ein Großteil der Geschäftsführer vom brachialen, schweren Prestigestuhl mit Kopfstütze getrennt hat. Das ergonomische und atmungsaktive Objekt, individuell einstellbar,  welches unbedingt Mass- Costumized produziert werden kann, wird aktuell. Unbedingt nötig ist auch eine professionelle Beratung beim Kauf eines Stuhls, da die Sitzhaltung auch sehr mit der Produktivität am Arbeitsplatz zusammenhält.



     

    Planrender Architekturvisualisierung für Schmitten
    mygraz: Als Dienstleister hat man mit vielen Klienten zu tun - gibt es ein besonders interessantes Erlebnis?
    Planrender/Andreas Weirer: Ich hatte ein Projekt für eine Präsentation fertig zu stellen. Ich konnte mich ca. 60h durchgehend mit Unterstützung von diversen koffeinhaltigen Mitteln wach halten und sendete Sonntags um ca. 23:00 Uhr die Visualisierungen, welche schon drei geometrische Ergänzungen erfahren hatten. Da die Präsentation meines Klienten am Montag um 14:00 Uhr stattfand und meine Deadline um 08:00 angesetzt war, hatte ich mein Soll wieder erfüllt. Tags darauf um 04:00 morgens klingelte mein Telefon und mein Klient meinte es wäre ein extremer Grünstich in den Bildern. Nach langen Diskussionen und Änderungen per Remote-Desktop in der postproduction kamen wir noch immer nicht auf das gewünschte Ergebnis. Ich setzte mich ins Auto und fuhr ins 150km entfernte Klagenfurter Architekturbüro. Als ich ankam machte ich einen Blick auf den mindestens 9 Jahre alten Plotter. Auf dem Display blinkte  “MAGENTA LEER“.
    Seit damals habe ich meine Geschäftsbedingungen geändert und kalibriere aus oben genannten Gründen meine Monitore nach dem Druckmedium des Klienten. Vor allem schalte ich das Telefon zu nächtlicher Stunde ab. Man glaubt gar nicht zu welcher Uhrzeit Architekten und Consulter noch anrufen.




    mygraz:
    Du hast 2001 100.000 Schilling im Radio gewonnen und in einer Aufsehen erregenden Aktion das ganze Geld "aus dem Fenster geworfen" und so an die Leute verteilt- würdest Du das heute auch noch/wieder machen?
    Planrender/Andreas Weirer: Da wurde aber gut recherchiert. Das Geld war damals zweckgebunden. Es hieß: „Was würden Sie für 100.00 Schilling machen?“ Und ich meinte, ich würde für 100.000 Schilling 100.000 aus dem Fenster werfen, also Nullsummenspiel. Heute würde ich die Summe in freie Mitarbeiter investieren um ein wenig mehr Freizeit zu haben.



    mygraz: Warum Graz?
    Planrender/Andreas Weirer: Ich bin in Graz geboren und hier aufgewachsen. Mein Freundeskreis hat sich die letzten 20 Jahre nur wenig geändert. Ich habe hier meine Ausbildung gemacht und habe gelernt mit den ortsüblichen Gegebenheiten klarzukommen. Eigentlich hat sich die Frage des Verlassens der Stadt nie wirklich ernsthaft gestellt. Wenn man in meiner Branche in Firmen arbeiten möchte (ich denke hierbei an den internationale Animationsstudios) dann dauern die Verträge meistens 2-3 Jahre und man muss dann wieder das Land wechseln. Ich hatte es geschafft ohne direkten Kundenkontakt meine Geschäfte über das Netz abzuwickeln. Ich bin davon abgekommen, da viele Klienten gerne den persönlichen Kontakt suchen und glauben Ihren Geschäftspartner so besser einschätzen können. Außerdem entfällt ein immenser Aufwand über Email und Telefon durch das Erstgespräch.




    mygraz: Was ist das beste an Graz?
    Planrender/Andreas Weirer: Die Lage: 3h nach Piran ans Meer; 3h nach Schladming in den Schnee; 1h ins Thermenland zur Erholung; 2h nach Wien zum shoppen; 1,5h zum Wörthersee und so weiter…




    mygraz: Bei welchen Orten in Graz würdest Du sagen: "Das ist mein Graz!"
    Planrender/Andreas Weirer: In meiner spärlichen Freizeit begebe ich mich oft in diverse Kaffeehäuser und Restaurants. Hier kann ich privat sein, mich mit Freunden treffen und mich austauschen. Daher würde ich sagen „Mein Graz“ ist  der Dietrichsteinplatz, danach der Gastgarten vom Café Zeit[los] und Abends das Kellergewölbe vom Thoma-Wirt und die Terasse des Buschenschank Schaar.




    Andreas Weirer leitet das Architekturvisualisierungsbüro Planrender
    2009 wurde er für den ANIMAGO 2009/ BEST PHOTOREALISTIC STILL nominiert
    Weiters ist er als Studentassistent am Institut für Architektur und neue Medien an der TU Graz tätig.
    Planrender  Architekturvisualiserungen

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    Neodisco. Hoch vom Dachstein an

    Neodisco. Hoch vom Dachstein an

    Neodisco über Hoch vom Dachstein an, Hip House, Anna F, Musik, Plattenvertrag, Parties, Graz und Rosamunde.

    Neodisco hat 2010 mit Hoch vom Dachstein an einen Hit gelandet und bei den Soundportal Jahrescharts den 4. Platz, geschlagen nur von Duck Sauce, Kings of Leon und 30 Seconds to Mars, belegt - wir haben uns mit Halla, dem Neodisco Manager unterhalten.

    mygraz: War der Erfolg des Liedes zu erwarten?
    Neodisco: Der Erfolg von "Hoch vom Dachstein an" war so nicht vorhersehbar. Dass der Song vielen Leuten gefallen würde, haben wir uns schon gedacht, dass er in
    Graz und der Steiermark aber dermaßen gut ankommen würde, hätten wir auf keinen Fall erwartet. Umso größer war die Freude :D

     


     

    mygraz: Wie beschreibt ihr Eure Musik?
    Neodisco: "Hip House" ist unsere Bezeichnung für das was am Ende dabei
    rausschaut. Wir legen Hip-Hop auf House Beats und befruchten mit Gitarren. Dazu einigermaßen deutsche Texte und einige auf Englisch. Und dann Bam.

     


     

    mygraz: Warum gefällt Euch laut Liedtext Anna F, aber Eva Glawischnig nicht?
    Neodisco: Anna F ist die Eva Glawischnig der Zukunft.

     


     

    mygraz: Wie sieht es mit einer Plattenfirma aus?
    Neodisco: Momentan sind wir am suchen. Unser Ziel ist es aber noch in der ersten Hälfte
    dieses Jahres eine CD auf den Markt zu bringen. Die Songs dafür sind bereits
    fertig. Anfragen nehmen wir gerne an :)

     


    mygraz: Was sind die Ziele von Euch für 2011?
    Neodisco: Besagte CD veröffentlichen. Konzerte, Konzerte, Konzerte, Musikvideos drehen, einen Abstecher nach Deutschland machen. Parties feiern.

     


    mygraz: Wo steigen die besten Parties in Graz?
    Neodisco: PPC, Postgarage, Bastis Wohnung und im Party-Studentenheim Billrothgasse.


    mygraz: Sind Konzerte heuer in Graz geplant?
    Neodisco: Natürlich sind Konzerte in Graz geplant. Cd-release Shows. "neodisco disco" aka neodisco DJ-Set im PPC gibt's wohl bald regelmäßig. Diverse andere Shows, je nachdem was sich ergibt! Konkrete Dates haben wir aber noch nicht.

     


    mygraz: Warum Graz?
    Neodisco: Graz hauptsächlich wegen Studium und der Nähe zu unseren Heimatdörfern in der
    Oststeiermark... Niko studiert ja schon geraume weile Jus, Sebastian ist die
    Hoffnung der Molekularbiologie und Georg wird nächstes Jahr nachkommen um Türsteher beim Gecco zu werden!


    mygraz: Was ist das beste an Graz?
    Neodisco: Springfestival. Jahr für Jahr super Artists. Und die Stadt ist klein genug,
    um für die Taxirechnung beim Fortgehen nie mehr als 8 Euro ausgeben zu müssen!


    mygraz: Welcher Ort ist besonders „Euer Graz“? Wo würdet Ihr sagen: "Das ist mein Graz!"?
    Neodisco: Um vier Uhr morgens im Cafehaus Rosamunde, Zeit für einen Döner.

     


     

    Neodisco
    Genre:Hip House
    Mitglieder:
    Niko| vocals | synthie | drums
    Georg| vocals | guitar | synthie | drums
    Sebastian| vocals | synthie | guitar
    Heimatstadt:Graz
    Plattenfirma: looking!
    Aktueller Wohnort:Graz/Vienna
    Webeite von Neodisco: Neodisco im Web

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    Markus Zottler von Sturm12 über den Grazer Fußball, Mario Haas, ein Grazer Derby und Graz

    Markus Zottler von Sturm12 über den Grazer Fußball, Mario Haas, ein Grazer Derby und Graz

    Markus_ZottlerÜber Sturm Graz, die Fußballmeisterschaft, die UPC Arena und Graz.

     

    Markus Zottler ist Redakteur der beliebten Sturm Graz Fan-Plattform Sturm12 und Grazer Fußballexperte.

     

    mygraz: Was ist Deine Meinung zum heurigen Saisonstart von Sturm Graz?
    Markus Zottler: Aus spielerischer Sicht ist der Saisonstart sehr holprig verlaufen - blickt man allerdings nur auf die erzielten Ergebnisse muss man aus Sturm-Sicht zufrieden sein. Die Spiele in denen es, auch finanziell, um sehr viel ging, wurden in der Qualifikation zur Champions League-Gruppenphase gewonnen. Jetzt muss man halt zusehen, dass man in absehbarer Zukunft auch das Niveau an die Ergebnisse anpasst. Durch die Verpflichtungen von Milan Dudic, Darko Bodul und vor allem Jürgen Säumel sollte das auf alle Fälle möglich sein. Trotz anstehender Mehrfachbelastung.



    mygraz: Wird Sturm heuer (trotzdem) wieder Meister?
    Markus Zottler: Ich trau mich ja nicht einmal beim teaminternen Tippspiel mitspielen. Da lass ich so eine Frage besser unbeantwortet. ;)



    mygraz: Wo kann man in Graz am besten Fußball spielen?
    Markus Zottler: In der UPC-Arena. Aber vielleicht vorzugsweise nicht direkt im Anschluss an Football-Weltmeisterschaften.



    mygraz: Was fehlt dem Grazer Fußball?
    Markus Zottler: Ein Bundesliga-Derby.



    mygraz: Du reist und fotografierst auch recht gerne: "Wer fotografiert, hat mehr vom Leben" - findet sich auf einer Webseite von Dir neben zahlreichen Fotos. Auf was schaust Du beim fotografieren besonders?
    Markus Zottler: Beim fotografieren selbst schau ich gar nicht so viel. Ich versuche eher im Vorhinein Momente aufzunehmen, die für mich im Augenblick spannend oder beeindruckend wirken. Wenn ich solch einen Moment spüre, nehm ich einfach die Kamera und drück öfters hintereinander ab. Aus mehreren Perspektiven, mit mehreren Lichteinstellungen - irgendein Bild passt dann meistens sehr gut zum zugehörigen Gefühl.



    mygraz: Warum Graz?
    Markus Zottler: In erster Linie war es mein Studium, das mich nach Graz brachte. Als gebürtigem Obersteirer war mir die Stadt natürlich nicht fremd, die wirkliche Schönheit spürt man aber doch erst nach einiger Zeit. Nachdem ich jetzt auch noch eine Arbeit bei der Kleinen Zeitung gefunden hab, wird mich die Stadt wohl noch etwas länger am Hals haben. Ein ganzes Berufsleben lang sollte es aber dann doch nicht sein.Obwohl es sicher nicht leicht ist in Bezug auf Lebensqualität und angenehme Kompaktheit eine vergleichbare Stadt zu finden.



    mygraz: Was ist das beste an Graz?
    Markus Zottler: Mario Haas. Die 8B-Party-WG. Und der süße Grazer "ganz ein bisserl nobel"-Dialekt.


     


    mygraz: Welcher Ort ist besonders „Dein Graz“?  Wo fühlst Du Dich besonders wohl, wo bist Du gerne in Graz? Bei welchen Orten würdest Du sagen: "Das ist mein Graz!"?
    Markus Zottler: Das Café Ritter ist auf alle Fälle zu einer Art Wohnzimmer geworden. Und im Garten des Fotter könnt ich es bei angenehmen Temperaturen wohl auch Tage hindurch aushalten. Ebenso gut geht's mir aber in den Wäldern um Waltendorf und im Grammophon. An lauen Abenden auf einer Decke im Augarten. Graz gefällt halt auch, weil es sehr viele unterschiedliche Orte zum Wohlfühlen gibt. Und auch die passenden Menschen dazu.

     

    Sturm12 im Internet: sturm12.at

     

     

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    Jürgen Genser über uniform, ein Logo für Graz und Graz

    Jürgen Genser über uniform, ein Logo für Graz und Graz

    uniform versteht sich als modernes, multidisziplinäres Designstudio.  Jürgen Genser, der Mann hinter Uniform, liebt Print, sein Schwerpunkt liegt aber in den digitalen Medien: Screendesign, Interface-Design sowie die Programmierung von Webauftritten oder die Realisierung viraler Maßnahmen gehören zum Leistungsspektrum. Gemeinsam mit einem Netzwerk externer Spezialisten (dem Kollektiv les Avignons) erarbeitet er gestalterische Lösungen auf höchstem Niveau. Wir haben Jürgen interviewt...

    Ein uniform Weinetikett?mygraz: Du bist sehr kreativ- was gestaltest Du am liebsten?
    Jürgen Genser: am liebsten gestalte ich Dinge, bei denen ich meinen persönlichen Stil möglichst uneingeschränkt umsetzen kann. Dabei ist es egal, um welches
    Medium es sich handelt. Ein Weinetikett fehlt aber leider noch in meinem Portfolio.


     

    mygraz: Was ist Deine Lieblingsschriftart?
    Jürgen Genser: Auch wenn es vielleicht wenig überraschend klingt: die Helvetica.
    Warum? Weil sie gleichzeitig zeitlos und charakterstark ist. Das schaffen nicht viele Schriften.


    mygraz: Die Stadt Graz hat ein neues Logo. Dieses wurde "intern selbst" entworfen ohne die steirische Kreativwirtschaft einzubinden. Hättest Du das neue Graz Logo entworfen - wie würde es aussehen?
    Jürgen Genser: Schwer zu sagen. Auf jeden Fall hätte ich versucht, die Vielseitigkeit der Stadt mehr in die Gestaltung einzubeziehen. Städte wie Melbourne
    (http://www.melbourne.vic.gov.au/) zeigen, dass man hier sehrwohl viel herausholen kann...


    mygraz: Wenn Du Graz mit einer Schriftart vergleichen würdest, welche Schriftart wäre für Dich Graz - und warum?
    Jürgen Genser: Eine Schrift wie die Fago mag hier vielleicht ganz gut passen - modern und doch schon wieder veraltet.


    mygraz: Warum Graz?
    Jürgen Genser: Graz ist liebenswert. Urban, aber nicht abgehoben. Alt, aber doch jung. Gerade diese Gegensätze machen es reizvoll. Der Grazer Autor
    Martin G. Wanko hat einmal gemeint, man müsse hier das Große im Kleinen zu schätzen lernen. Ich finde, das beschreibt es ganz gut.


    mygraz: Was ist das beste an Graz?
    Jürgen Genser: Für mich persönlich ist es natürlich die aufstrebende Kreativszene, die auch den internationalen Vergleich nicht scheuen muss. Hier
    entsteht Qualität. Man spürt, dass die Leute hier etwas weiterbringen wollen. Das motiviert einen auch persönlich.


    mygraz: Welcher Ort ist besonders „Dein Graz“?  Wo fühlst Du Dich besonders wohl, wo bist Du gerne in Graz? Bei welchen Orten würdest Du sagen: "Das ist mein Graz!"?
    Jürgen Genser: Tribeka. Dieses Lokal ist wohl Sinnbild für die urbane Szene in Graz. Ein Ort, der lebt, inspiriert, zusammenbringt, verbindet. Ich liebe
    es, mich dort mit Freunden zu treffen oder einfach nur Magazine zu lesen und Leute zu beobachten. Achja, und den besten Kaffee der Stadt
    (der Welt?) gibt`s dort natürlich auch.

     


    Zur Person:
    Jürgen Genser betreibt mit Uniform ein eigenes Art Direction & Graphic Design Label. Er liebt Print, sein Schwerpunkt liegt aber in den digitalen Medien: Screendesign, Interface-Design sowie die Programmierung von Webauftritten oder die Realisierung viraler Maßnahmen gehören zum Leistungsspektrum. Gemeinsam mit einem Netzwerk externer Spezialisten (dem Kollektiv les Avignons) erarbeitet er gestalterische Lösungen auf höchstem Niveau.

    Webseiten:         uniform les Avignons
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    Frederik Herzl über Tattoos, Graz und was man der Stadt Graz tätowieren könnte...

    Frederik Herzl Tattoo Graz Tom`s Tattooworld: sleephaxn

    Frederik "Fred" Herzl ist Tätowierer bei Tom`s Tattooworld in Graz. Wir haben mit ihm über Tattoos, Tätowieren und natürlich Graz gesprochen.

    Fred Herzl Grafikmygraz: Was ist das besondere am tätowieren?
    Fred: Das Besondere beim Tätowieren ist für mich, dass ich jemanden etwas fürs Leben mitgeben kann. Ich darf sozusagen unterschreiben :)
    Ein Bild das nicht so schnell verloren geht wie ein loser Zettel oder eine alte Leinwand im Keller.



    mygraz: Welche Tattoo Artists beeindrucken Dich selbst am meisten?
    Fred: Es gibt so unglaublich viele geniale Tattookünstler, da fällt es mir wirklich schwer alle aufzulisten die mich beeindrucken und ich will mich nicht auf ein paar wenige fixieren.



    mygraz: Welche Tattoos tätowierst Du am liebsten?
    Fred: Am liebsten hab ich es, wenn der Kunde weiß was er will, aber den kompletten Kreativpart mir anvertraut. Von der Skizze bis zum Tattoo. Eine wirkliche Stilrichtung hab ich noch nicht gefunden, da ich erst seit Oktober 2010 tätowiere, aber bis auf Portraits versuche ich eigentlich alles auf meine Weise umzusetzen.



    mygraz: Wenn man die Stadt Graz tätowieren könnte, welches Tattoo würde zu Graz passen?
    Fred: Ganz klar: Ein Uhrturm! Mit ein wenig Farbe.. aber dezent. ;) Natürlich war mir ein Kundengespräch mit Graz im voraus lieber, um genauer und besser auf Wünsche und Ideen der Stadt einzugehen.



    mygraz: Warum Graz?
    Fred: Ich bin hier geboren und aufgewachsen und glücklicher Weise habe ich hier auch meinen absoluten Traumjob gefunden.


    Frederik Herzl Tattoo
    mygraz: Was ist das beste an Graz?
    Fred: Graz hat eine angenehme Größe. (Fläche und Einwohner) Nicht zu groß, aber auch nicht zu klein. Ich mag die Altstadt, die vielen modernen Gebäude mitten drin und alle Parks.



    mygraz: Welcher Ort ist besonders „Dein Graz“?  Wo fühlst Du Dich besonders wohl, wo bist Du gerne in Graz? Bei welchen Orten würdest Du sagen: "Das ist mein Graz!"?
    Fred: Ich bin gern am Schlossberg. Für Frischluft und Inspiration. Außerdem hat man einen wunderschönen Ausblick über die Grazer-Dachlandschaft. Aber ich fühl mich auch zu Hause am Balkon ganz in Graz. Vom 4. Stock aus, habe ich eine tolle Sicht auf den Uhrturm und alle Kirchentürme rund herum.

     

     


     


    Frederik "Fred" Herzl ist Tattoo Artist bei Tom`s Tattooworld in Graz.
    Fred bei Tom`s Tattooworld
    Fred auf Facebook: Frederik Herzl
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    Streetbranding: Lucas Nestler über Graz, Reverse Graffiti, Straßen, Guerilla-Marketing und kreative Werbung

    Streetbranding.at

    Lucas Nestler verändert mit seinen Streetbrandings städtische Außenräume mit auffallenden Reverse Graffitis. Dabei werden Texte und Motive auf verschmutzte Wände, Straßen, Mauern, Brücken etc. aufgetragen: Eine Schablone und ein mobiler Hochdruckreiniger säubern Teile einer Fläche, wodurch ein Kontrast für eine Werbebotschaft entsteht.
    Diese Methode wird auch Reverse Graffiti genannt, ist jedoch im Gegensatz zum Graffiti 100% legal und dazu noch umweltfreundlich und kreativ.

     

    "Nachhaltig ist Streetbranding nicht nur, weil die Werbewirkung über mehrere Monate bzw. Jahre bestehen bleibt, sondern auch im Bezug auf die Umwelt, da lediglich Wasser für die Erstellung benötigt wird und somit keine schädlichen Abfallstoffe entstehen."

    Lucas Nestler von Streetbranding.atmygraz: Was ist das Besondere an Streetbrandings?
    Lucas Nestler: Das besondere am Streetbranding ist die Art wie man es für kreatives und nachhaltiges Marketing einsetzen kann und dabei noch ein Maximum an Aufmerksamkeit und Kosteneffizienz erreicht. Wir werden heute in jeder Sekunde und an jedem Ort von klassischer, offensichtlicher Werbung überflutet, was bewirkt, dass keiner mehr auf diese Art der Werbung reagiert und sie somit im besten Falle noch für die Markenstärkung bei größeren Unternehmen eingesetzt werden kann. Für kleine Unternehmen ist Plakatwerbung in Graz oder ein kleiner Fernsehclip wohl kaum erschwinglich. Mit Streetbranding kann dagegen jeder für sehr kleines Geld viel Aufmerksamkeit erreichen. Nachhaltig ist Streetbranding nicht nur, weil die Werbewirkung über mehrere Monate bzw. Jahre bestehen bleibt, sondern auch im Bezug auf die Umwelt, da lediglich Wasser für die Erstellung benötigt wird und somit keine schädlichen Abfallstoffe entstehen.

     


     

    "Das ist echtes Guerilla-Marketing!"


    mygraz: Was war das ausgefallenste Streetbranding, das Du je gemacht hast?
    Lucas Nestler: Von den Motiven her hatten wir bisher eigentlich immer recht klassische Schriftzüge und Muster. Von der Umsetzung her, gab es Anfang Juli dieses Jahres ein spannendes Projekt bei dem wir Nachts um 3:00 Uhr in hüfttiefem Wasser durch den Traunsee wateten um einige Brandings von außen an der Kaimauer anzubringen. "Das ist echtes Guerilla-Marketing!"


     

    mygraz: Welche Straße in Graz hast Du am liebsten?
    Lucas Nestler: Die Wiener Straße ist ein Paradebeispiel für eine streetbrandingfähige Gegend. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens sind die Straßenbegrenzungen und sonstige Waschbetonwände stark verdreckt und somit ideal geeignet für Streetbranding. Weiters kann man hier die eigentliche Sinnhaftigkeit des Streetbrandings, welche ja darin besteht eine Fläche zu "säubern", ideal ausspielen. Wenn wir hier einmal mit dem Gesetz in Konflikt geraten sollten und die von uns gebrandeten Stellen wieder neutral reinigen müssten, wäre das genau dass, was wir damit erreichen wollen, nämlich saubere Straßen und die Stärkung des Gefühles bei der Bevölkerung wie schön und sauber unsere Erde ohne Umweltverschmutzung sein könnte.


     


    Streetbrandings reinigen verdreckte Flächen mit Botschaftenmygraz: Welches Streetbranding würdest Du Graz am liebsten verpassen? Welches Streetbranding passt zur Stadt Graz?
    Lucas Nestler: Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir diese Frage noch nie für Graz direkt gestellt habe. Allerdings planen wir schon seit langem eine große Aktion welche die riesigen Erdbefestigungswände an der Autobahn richtung Wien betrifft.

    Diese Begrenzungen sind Tag für Tag den Abgasen und dem Ruß von tausenden Kraftfahrzeugen ausgesetzt und im Laufe der Jahre dementsprechend verdreckt worden. Es ist kein schöner Anblick den man jedoch mit einem schönen Streetbranding zu einem machen könnte. Da es sich dabei jedoch um mehrere hundert Quadratmeter handelt, ist hier Geduld angesagt. Schauen wir mal was die Zukunft bringt...


     

    mygraz: Warum Graz?
    Lucas Nestler: Ich wohne ja nicht direkt in Graz, sondern etwas außerhab. Warum Graz (bzw. Graz Umgebung)? - Weil es die schönste Stadt/Gegend der Welt ist. Das Klima ist perfekt, die Leute sind verträglich und das Leben macht hier einfach Spaß. Wenn ich meinen Wohnort zugunsten des Streetbrandings wechseln müsste, würde ich vermutlich nach Deutschland ins Ruhrgebiet ziehen.


     

    mygraz: Was ist das beste an Graz?
    Lucas Nestler: Das beste an Graz ist eindeutig die Lage und der nicht so übertriebene Stadtcharakter. Einfach eine Weltstadt, die von der Mentalität her doch eher einem kleinen Dorf ähnelt. Und natürlich ist Graz nicht zu toppen was Veranstaltungen und das Unterhaltungsangebot angeht. Es ist einfach immer was los.


     

    mygraz: Welcher Ort ist besonders „Dein Graz“?  Wo fühlst Du Dich besonders wohl, wo bist Du gerne in Graz? Bei welchen Orten würdest Du sagen: "Das ist mein Graz!"?
    Lucas Nestler: Auch wenn ich nicht mehr ganz so oft in Graz wie früher bin, ist es ganz klar der Hauptplatz und die Umgebung. Das weltbeste Eis, das coolste Pub (Flann O'Brien) und nicht zu letzt mein Steuerberater :-), mehr braucht man nicht zum Leben!

     

     


     

     

    Lucas Nestler ist Geschäftsführer bei Streetbranding.at
    Mit Lucas in Kontakt treten:
    e-mail: info@streetbranding.at
    web:  www.streetbranding.at
    skype: lucas.nestler
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